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Flamarium Saalkreis

Standort
Das Flamarium Saalkreis befindet sich auf dem Gelände des Friedhofs "Am Flamarium" in der Gemeinde Kabelsketal, Ortsteil Osmünde. Die Einrichtung ist über die Zufahrt "An der Autobahn 1 f" zu erreichen. Bestatter erhalten eine Zugangskarte und können rund um die Uhr Anlieferungen vornehmen.

Anfahrt
Zum Standort gelangt man über die Abfahrt "Gröbers" der Autobahn A 14. Anschließend der ausgeschilderten Fahrtrichtung nach Gröbers folgen. An der nächsten Abzweigung werden sie durch Hinweistafeln mit der Aufschrift „Flamarium“ direkt zum Standort geleitet.

Abschiednahme und Trauerfeiern im Flamarium Saalkreis

Das Flamarium Saalkreis setzt Zeichen. Bereits rein äußerlich hebt sich die Einrichtung von den herkömmlichen Gestaltungsformen anderer Friedhofsbauten ab. Die auffällige Architektur des Bauwerks wird durch die in den Farben der Sonne gestaltete Frontfassade unterstrichen. Dies alles sind sichtbare Elemente eines angestrebten Paradigmenwechsels im (Feuer-) Bestattungswesen: Mehr Transparenz anstelle Isolation und Agieren im Verborgenen.

Zentraler Bestandteil des Baukomplexes ist die im November 2006 eingeweihte Trauerfeierhalle. Sie bietet Platz für etwa 70 Trauergäste.

Die Innenraumgestaltung ist eine Symbiose von Moderne und Tradition. Für die künstlerische Gestaltung zeichnet sich einer der bekanntesten Glaskünstler, Bertil Vallien, verantwortlich. Das Thema Tod & Trauer ist eines der bestimmenden Motive in den Werken des aus Schweden stammenden Künstlers. Im Flamarium Saalkreis hat Bertil Vallien ein ambitioniertes und facettenreiches Kunstwerk geschaffen, welches jeder Trauerfeier einen ästhetischen und würdevollen Rahmen verleiht.

In die Außenwände der Feierhalle wurden großzügig bemessene Glasflächen integriert. Die Anordnung der transparenten Glaselemente ruft je nach Tageszeit und Wetterlage stimmungsvolle Lichtreflexionen hervor, die zur besonderen Atmosphäre beitragen. Herausragendes Merkmal der Gesamtkonzeption ist die Aufhebung der Trennung von Trauer und Technik. Der Anlagenbereich und die Trauerfeierhalle liegen auf einer Ebene. Durch Freigabe eines Sichtfensters wird den Angehörigen die Option eröffnet, die Aufnahme des Sarges in das Einäscherungsgewölbe in das Trauerritual einzubeziehen.

"Trauernde sind überall sich verwandt" formulierte es der Dichter und Dramatiker Franz Grillparzer. Die Trauer als verbindendes Element bietet dem Bestattungswesen somit die Chance, einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Glaubens- und Völkergemeinschaften zu leisten. In diesem Sinne steht die Einrichtung allen religiösen und nicht konfessionell gebundenen Personenkreisen im gleichen Maße offen. Die Nutzung der Trauerfeierhalle ist weiterhin nicht an eine bestimmte Bestattungsart gebunden. Mit Respekt vor den unterschiedlichen Bekenntnissen und Vorstellungen werden individuelle Gestaltungsformen der Abschiednahme gewährt.

Seit 2009 verfügt das Flamarium Saalkreis über ein eigenes Friedhofscafé. Die Räumlichkeiten wurden mit großzügig bemessenen Glasfassaden versehen, die natürliches Licht spenden und den Blick auf eine angrenzende Teichanlage freigeben. Im Friedhofscafé finden etwa 70 Gäste Platz. Nach Absprache können hier Kaffeetafeln oder auch aufwendigere Darreichungen arrangiert werden.

Urnenfriedhof "Am FLAMARIUM"

In der Gemeinde Kabelsketal / OT Osmünde betreibt die Gütegemeinschaft Flamarium den Urnenfriedhof "Am FLAMARIUM". Der Urnenfriedhof ist eine öffentliche Einrichtung der Standortgemeinde und grenzt direkt an die Feuerbestattungseinrichtung an. Das Ritual der Feuerbestattung kann somit an einem Ort in einer zeitlich geschlossenen Abfolge durchgeführt werden.

Der Urnenfriedhof "Am FLAMARIUM" ist ein Ort der Totenehrung und dient dem ehrfurchtsvollen Gedenken an die Verstorbenen. Zur Schaffung eines würdevollen Umfeldes hat die Gütegemeinschaft Flamarium ein ökologisch wertvolles Gestaltungsprogramm für den Urnenfriedhof initiiert. Da diese freiwilligen Maßnahmen einen wesentlich Beitrag zur Aufwertung und dauerhaften Erhaltung ökologisch hochwertiger Lebensräume leisten, hat die Naturschutzbehörde diese Initiative als sogenannte Ökokontomaßnahme anerkannt und in das Naturschutzverzeichnis aufgenommen. Mit dieser Entscheidung erhält der Urnenfriedhof "Am FLAMARIUM" gewissermaßen den Status eines behördlich anerkannten Ökofriedhofs.


Download der Friedhofssatzung -Am FLAMARIUM- vom 22.09.2004

Download der Friedhofsgebuehrensatzung -Am FLAMARIUM- vom 29.08.2007

Urnenbeisetzungen in der Röse

Die Röse (Plural Röser) ist ein Steinhügelgrab, welches vor allem auf den schwedischen Inseln Gotland und Öland, aber auch in Dänemark und auf den Britischen Inseln vorkommt.

Röser stammen aus der Bronze- und Eisenzeit und gehören damit zur ältesten nordischen Stein-Architektur. Ausgewählte Verstorbene bzw. deren Aschen wurden hier unter monumentalen Steinhügeln beigesetzt.

Wir haben nach diesem nordischen Vorbild auf dem von uns betriebenen Urnenfriedhof „Am Flamarium“ in Kabelsketal OT Osmünde eine Röse errichtet. In dem Ring um den Steinhügel können bis zu 150 Urnen beigesetzt werden. Die gesetzliche Ruhefrist beträgt 15 Jahre.

Der Steinhügel wird unsererseits bepflanzt und gepflegt. Er stellt damit einen würdigen Ort der Abschiednahme und der Erinnerung dar.

Angehörige können zudem einen Stein der Röse aussuchen und diesen mit den Daten des Verstorbenen kennzeichnen. Gerne stellen wir den Kontakt zu einem Steinmetz her.

Den Preis für eine Beisetzung in der Röse auf dem Urnenfriedhof „Am Flamarium“ erfahren Sie vom Bestatter Ihres Vertrauens. In diesem Preis ist die Bepflanzung und Pflege des Steinhügels enthalten, ausgenommen ist die individuelle Kennzeichnung eines Steins durch die Angehörigen.


Hier finden Sie den aktuellen Flyer "Die Röse" der Gütegemeinschaft FLAMARIUM.
Erklärung zum Umgang mit Totenaschen

14.09.2010 Die Gütegemeinschaft FLAMARIUM® stellt auf Bio-Aschekapseln um

im Rahmen ihres Umweltmanagementsystems hat sich die Gütegemeinschaft FLAMARIUM® dazu verpflichtet,...


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