Flamarium Saalkreis GmbH & Co. KG - Umwelt- und Energiemanagementsystem EMAS

Bestmögliche Ressourcenschonung

Bei der Feuerbestattung können – vergleichbar mit anderen thermischen Prozessen – Schadstoffe auftreten.

Für den Betrieb von Einäscherungsanlagen gelten bundesweit die strengen Bestimmungen der auf Grundlage des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) erlassenen 27.BImSchV (Verordnung über Anlagen zur Feuerbestattung) vom 19. März 1997. Gemäß § 4 der 27.BImSchV dürfen Einäscherungsanlagen nur so errichtet und betrieben werden, dass die Emissionen die dort genannten Konzentrationswerte (Stundenmittelwerte) nicht überschreiten.

Zur effizienten Begrenzung der Emissionen und sicheren Einhaltung der zulässigen Höchstwerte wird vom Flamarium ein vielschichtiges Maßnahmenpaket angewendet, welches von präventiven Maßnahmen (Ausschluss bzw. Begrenzung von bestimmten vorbelasteten Materialien) über spezielle feuerungstechnische Maßnahmen (ausreichend hohe Temperaturen, Verweilzeiten und Sauerstoffgehalte) bis hin zu nachgeschalteten Maßnahmen (mehrstufiges Rauchgasreinigungsverfahren) reicht.

Unsere weiteren Maßnahmenschwerpunkte zielen auf die Vermeidung von Emissionsspitzen während des Einäscherungsbetriebes sowie auf Einsparungen von Ressourcen. Ab Frühjahr 2014 werden Filterstäube, die in einem jährlichen Entsorgungszyklus einer gesetzeskonformen Untertagelagerung zugeführt werden, nicht mehr in ressourcenintensiven Metallfässern, sondern in so genannten Bigbags aus Kunststoffgewebe aufgefangen.

Ferner achten wir bei den von uns verwendeten Materialien auf Umweltverträglichkeit. So wird die Asche der Verstorbenen ausschließlich in sog. BIO-Aschekapseln verbracht, die sich im Gegensatz zu herkömmlichen Aschekapseln im Erdreich auflösen und keine Schwermetalle freisetzen. Letzteres ist durch ein Gutachten einer unabhängigen Materialprüfungsanstalt belegt.


Die Bio-Aschekapseln erfüllen einen wichtigen bestattungskulturellen Zweck:

Dadurch, dass sich die Aschekapsel auflöst, ist sichergestellt, dass die Asche des Verstorbenen dem Erdreich übergeben wird - wie es unserer Bestattungskultur entspricht. Für den Friedhofsträger entfällt das Problem, nach Ablauf der Ruhefrist eine noch völlig intakte Metallurne zu bergen, welche dann in schicklicher Art und Weise zu entsorgen ist.


Dieses Beispiel zeigt, dass die bereits angesprochene Divergenz zwischen der Pietät, welche einem verstorbenen Menschen entgegenzubringen ist, und ökonomisch wie ökologisch sinnvollem Handeln durchaus gemeistert werden kann.

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