
Die Feuerbestattung ist eine der ältesten Varianten der menschlichen Bestattungskultur. In Folge christlicher Dogmen verlor sie für einige Jahrhunderte an Bedeutung.
Heute ist sie die meistgewählte Form der Bestattung in Deutschland. Sie setzt sich aus zwei Schritten zusammen: Der Einäscherung oder Kremierung und der Beisetzung der Urne. Während die Beisetzung oder inzwischen auch Aufbewahrung der Totenasche in immer neuen Varianten möglich ist, ist die eigentliche Einäscherung ein streng reglementierter Prozess.
Die Unversehrtheit des Leichnams ist ein eherner .Grundsatz des Unternehmens. Ein Verstorbener wird grundsätzlich bekleidet, in einem verschlossenen Sarg liegend eingeäschert. Etwaige inkorporierte Fremdstoffe wie Implantate werden als Bestandteil des Verstorbenen gewertet und dürfen dem Leichnam nicht entnommen werden. Blumen und andere Beigaben wie Fotos oder Erinnerungsstücke können mit eingeäschert werden. Mit Rücksicht auf Umweltschutzbelange sollte damit jedoch sparsam und unter Verwendung möglichst umweltverträglicher Materialien umgegangen werden. Die Kremation erfolgt im Flamarium ausschließlich in Etagenöfen. Eine Vermischung der Aschen ist nicht möglich. Die Öfen speichern die Wärme in hellen Schamottsteinen, so dass eine Selbstentzündung des Sarges möglich wird.
Der Einäscherungsprozess vollzieht sich anschließend ohne äußere Einwirkung. Der Einsatz von Brennerflammen gegen den Sarg ist im Flamarium streng untersagt, denn er widerspricht unserer Vorstellung von einer würdevollen möglichst natürlichen Einäscherung.
• Verwendung von Etagenöfen
• Der Ofen wird vorab aufgeheizt. Der Sarg entzündet sich aufgrund der in den Schamottsteinen gespeicherten Wärme, d.h., die Einäscherung erfolgt ohne direkte Brennerflammen auf den Verstorbenen. Deshalb sprechen wir bewusst von „Einäscherung“ statt „Verbrennung“.
• Hohe Umwelt- und Emissionsstandards
• Strenge Einhaltung der Vorgaben zur Begrenzung von Schadstoffen
• Mehrstufige Rauchgasreinigung mit: Vorabscheidung von Flugasche, Feinfiltration, Bindung gasförmiger Schadstoffe
• Schadstoffe wie Dioxine, Furane und Quecksilber werden gezielt reduziert.
• "Kann ich beim Einfahren des Sarges dabei sein?" Sicher kennen Sie als Bestatter diese Frage. Immer mehr Angehörige möchten ihre Liebsten bis zuletzt begleiten und unmittelbar vor der Einäscherung am Sarg noch einmal Abschied nehmen. Im Flamarium ist es möglich, beim Einfahren des Sarges in den Ofen dabei zu ein – allein oder gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern. Wir sorgen dafür, dass dieser besondere Moment in einer ruhigen, geschützten und pietätvollen Atmosphäre stattfinden kann.
• Grenzwerte wie Temperatur, Sauerstoffgehalt und Kohlenmonoxid werden durch die automatisierte Steuerung laufend überwacht.
• Zusätzlich regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Messinstitute
Bundes-Immissionsschutzverordnung für die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von Anlagen zur Feuerbestattung:
Aus immissionsschutzrechtlicher Sicht sind gemäß den Bestimmungen der 27. BImSchV beim Betrieb einer Einäscherungsanlage die Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxid (50 mg/m3), organische Stoffe (20 mg/m3), Gesamtstaub (10 mg/m3) und Dioxine/Furane (0,1 ng TE/m3) im Rauchgas einzuhalten.
Die Betriebsweise der Einääscherungsanlagen im Flamarium entspricht sämtlichen technischen Vorgaben.
Am Flamarium 1
06184 Kabelsketal OT Osmünde
Tel 034605 - 45 39 - 0
Landrain 25
06118 Halle (Saale)
Tel 0345 - 520 82 - 0
Fax 0345 - 520 82 - 20
© 2026 Flamarium I Umsetzung: aiu Bestatterkommunikation