
Die Flamarium Saalkreis GmbH & Co. KG hat sich auf Dienstleistungen im Bereich der Feuerbestattung spezialisiert. Unsere Kunden sind Bestattungsunternehmen aus dem gesamten Mitteldeutschen Raum sowie aus angrenzenden Regionen.
Wir begreifen die Feuerbestattung als elementaren Bestandteil unserer Bestattungskultur und damit als ein schützenswertes Gut unserer Gesellschaft. Für den Schutz dieses Gutes fühlen wir uns in unserem unternehmerischen Handeln verantwortlich, ohne aber die anderen Güter, die für ein gedeihliches Zusammenleben in einer Gesellschaft existenziell sind, außer Acht zu lassen.
Daher ist es unsere Aufgabe, die drei Komponenten unternehmerischer Entwicklung – Ökonomie, Soziales und Ökologie – stets in Einklang zu bringen. Dabei ist uns bewusst, dass dieses Ziel schwerlich immer zu erreichen ist, denn im Bereich der Feuerbestattung kommt eine Komponente hinzu, die im Vergleich zu anderen Bereichen unternehmerischen Handelns hier ein weitaus höheres Gewicht besitzt: Die Pietät, die für den Umgang mit Verstorbenen zwingend geboten und in den Bestattungsgesetzen der Länder und vor allem in der Werteordnung unserer Gesellschaft normiert ist.
Als erste Feuerbestattungseinrichtung haben wir unsere Entsprechenserklärung zu den zwanzig Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex veröffentlicht. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die DNK-Datenbank oder lesen Sie unseren nachfolgenden aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen!
Hervorgegangen aus dem 1920 gegründeten Volks- Feuerbestattungsverein Halle und Umgebung setzt das Flamarium eine 100-jährige Tradition der Feuerbestattungskultur fort. Das umfassende Verständnis des historischen Vereins, welches auch die Bestattungskultur, soziales Miteinander sowie die Menschenwürde inbezog, bildet das Fundament unserer gesellschaftlichen Verantwortung und auch unseres Verhaltenskodex, den wir Ihnen hier in Auszügen vorstellen.
• Würde und Respekt: Der Verstorbene ist ein Mensch, kein zu entsorgendes Objekt.
• Eindeutige Zuordnung: Eine Vermischung der Asche ist ausgeschlossen.
• Vollständige Aschekapsel: Alle geeigneten Kremationsrückstände verbleiben grundsätzlich in der Asche.
• Schutz vor Missbrauch: Dienstanweisungen, Videoüberwachung und klare interne Regeln verhindern unberechtigte Entnahmen.
• Lückenlose Identifikation: Vom gekennzeichneten Sarg bis zur Übergabe der verschlossenen, beschrifteten Aschekapsel.
• Faires Miteinander: Keine Diskriminierung, Belästigung, Beleidigung oder Bedrohung.
• Respektvolle Kommunikation: Kritik, Kommentare und Aufforderungen werden stets angemessen geäußert.
• Arbeits- und Gesundheitsschutz: Regelmäßige Schulungen, Unterweisungen und Kontrollen fördern ein sicheres Arbeitsumfeld.
• Soziale Verantwortung: Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der Mitarbeiter.
• Weiterbildung: Ausbau interner und externer Qualifizierungsangebote.
• Faire Arbeitsbedingungen: Einhaltung gesetzlicher Arbeitszeiten, angemessene Vergütung und Weiterbildungsmöglichkeiten, keine Diskriminierung aufgrund persönlicher Merkmale oder Lebensumstände.
• Arbeits- und Gesundheitsschutz: Sichere Arbeitsbedingungen und Einhaltung aller relevanten Schutzvorschriften.
• Qualität und Sicherheit: Vertraglich zugesicherte Produkte und Dienstleistungen.
• Einhaltung von Vorschriften: Erfüllung aller Meldepflichten sowie erforderlicher Genehmigungen, Lizenzen und Registrierungen.
• Umweltschutz: Sichere Handhabung von Abfällen, Abgasen und Abwässern, sparsamer Einsatz von Wasser, Energie und Rohstoffen, Entwicklung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen.
Aktiver Umweltschutz ist für uns ein kontinuierlicher Prozess. Unter Berücksichtigung technologischer und wissenschaftlicher Entwicklungen arbeiten wir fortlaufend daran, die Umweltleistungen in unseren Betriebsstätten nachhaltig zu verbessern.
• Schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen
• Effizienter Einsatz von Energie
• Bezug von umweltfreundlich erzeugtem Strom
• Ausbau der Unabhängigkeit von externen Stromlieferanten
• Nutzung eigener Photovoltaikanlagen
• Neukonzeptionierung der Brennertechnik an den Einäscherungsöfen
• Nutzung der entstehenden Abwärme: Das Verwaltungsgebäude wird zu rund 90 Prozent aus der Abwärme des Kremationsprozesses beheizt.
• Reduzierung von Emissionen und Schadstoffausstoß
• Anpflanzung heimischer und standortgerechter Pflanzen im Friedgarten
Ansprechpartnerin zum Verhaltenskodex:
Dina Pasic (Nachhaltigkeitsbeauftragte)
Als mittelständisches verantwortungsvolles Unternehmen verpflichtet sich die Flamarium Saalkreis GmbH & Co. KG regelmäßig zur Unterstützung von lokalen Vereinen und themenspezifischen Projekten, Stiftungen und Initiativen. Über aktuelle Förderungen und Sponsoringaktivitäten informieren wir in unseren News. Einige Vereine und Initiativen unterstützen wir seit vielen Jahren in ihrer von uns sehr geschätzten Arbeit.
Zweck der Stiftung ist der Erhalt und die Förderung der Bestattungskultur in Deutschland. Mit einem jährich stattfindenen Symposium wendet sich die Stiftung an Dienstleister und Wissenschaftler. Durch die Förderung von sozialen und künstlerischen Projekten, die sich mit dem Tod auseinandersetzen, beteiligt sich die Stiftung an der Enttabuisierung des Themas.
In Kooperation mit dem GARTENHAUS bietet die FUNUS Stiftung Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Tagungen im Zentrum für Endlichkeitskultur an.
Der Wolfsträne e.V. kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen verloren haben. In dem liebevoll eingerichteten Trauerzentrum in der Leipziger Innenstadt finden sowohl Einzelbegleitungen als auch Taruergruppen statt. Der Verein wurde bereits mehrfach für seine vorbildliche Arbeit ausgezeichnet.
Der Verein ist eine Verbraucherorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, ihren Mitgliedern im Sterbefall einen würdigen, aber dennoch sozialverträglichen Abschied zu ermöglichen.
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