Die Feuerbestattung ist keine moderne Erfindung, sondern eine der ältesten Bestattungsformen der Menschheit. Schon vor mehreren tausend Jahren wurden Verstorbene in vielen Kulturen dem Feuer übergeben. Dieses galt als reinigende Kraft und Sinnbild für Übergang und Wandel. Heute verbindet die Feuerbestattung diese Tradition mit den vielfältigen Möglichkeiten einer zeitgemäßen Abschiedskultur. In Mitteldeutschland ist die Feuerbestattung inzwischen die meistgewählte Bestattungsform.
Während für die Totenasche neue Beisetzungsangebote entstehen, bleibt die Einäscherung ein streng reglementierter Prozess. Als modernes Krematorium stehen wir für hohe Qualitätsansprüche, einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und einen verlässlichen Service für Bestatter und Angehörige. Wir sehen uns in einer langen kulturellen Tradition und zugleich in der Verantwortung, diese mit Würde, Transparenz und zeitgemäßen Standards in die Zukunft zu führen.
Moderne Technik ist das eine – aber uns ist auch ein würdevoller Einäscherungsprozess sehr wichtig. Deshalb gilt im Flamarium: Der respektvolle Umgang mit jedem Verstorbenen steht im Mittelpunkt. Die Einäscherung erfolgt grundsätzlich bekleidet und in einem verschlossenen Sarg. Die Unversehrtheit des Verstorbenen wird konsequent gewahrt. Implantate und andere inkorporierte Fremdstoffe verbleiben am Körper und werden als Teil des Verstorbenen betrachtet. Persönliche Beigaben wie Blumen oder Trauersymbole sind möglich, sofern sie sparsam eingesetzt werden und aus umweltverträglichen Materialien bestehen. Wir möchten an dieser Stelle betonen: Hinter dem Flamarium stehen weder ein Konzern noch eine Investorengruppe, sondern Menschen, die fest in der Region verwurzelt sind.
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